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BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 22:28 
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auch der Rebell hat seine (kleinen) Macken...

Schrauben sind etwas "von der weichen Sorte" - die 6kanntausformung neigt bei hartem Anziehen zum "verdrehen" - nach und nach sollten die wichtigsten Schrauben gegen kostengünstige gehärtete M3 Schrauben ausgetauscht werden...

Am Powerpod verwendet TOP teilweise gewichtssparende M2,5 Schrauben...mit einem scharfen 1,5mm Inbuss (oder einem etwas abgenutzten Zollwerkzeug) gelingt die Verschraubung problemlos - aufgrund des unüblichen M2,5 Formats sollte man sich rechtzeitig ein paar Ersatzschräubchen zulegen...

beim Rebell10 hab ichs bei einem harten Seitencrash geschafft die seitlichen Plastelinks zu zerbröseln (inklusive den beiden Alupods...) - beim 1:12er hatte ich bisher keine Probleme aber ein Plasteersatzteil kann sicherlich nicht schaden (ebenso wie die oberen Spurstangen in der Vorderachse)


etwas nervig ist auch die traditionelle Montage der Vorderräder mit sehr kleinen C-Klips (und sehr klein bedeuted kleiner als die alten Asso 12L Klipse!)...


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BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 22:35 
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Nachtrag
--- der linke Hinterradmitnehmer neigt (wenn man Pech hat) zum minimalen "eiern" und hat mit der verwendeten M2,5mm Schraube mit 1,5mm 6kanntkopf eine suboptimale Klemmung

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mit den beigelegten Keramikdiffkugeln + Kimbroughhauptzahnrad läuft das Diff PERFEKT!!!

noch ein kleines Minus: bis auf einen Blechschlüssel zur Einstellung des Vorderachssturzes ist im Baukasten nichts an Werkzeug/Öl/Difffett dabei! Mit den bewährten Assodifffett, 40er Silikonöl und frischen 1,5er 2er 2,5er 3er 6kanntwerkzeug + Allroundspitzzange + Skalpell gelingt der der Aufbau des Modells aber problemlos!

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BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 22:43 
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Verbesserungsvorschläge:

wenns mit dem Bildeinfügen geklappt hat sieht man hier das auf "laydown" eingebaute Servo. Hierzu wurden die beiliegenden Servohalter grob angepasst, zwei neue Löcher fürs Servo gebohrt und das Servo mit ein paar zusätzlichen Unterlegscheiben in Position gebracht. Dazu noch ein passender 1:12er KB Servosaver mit mittlerer Anlenkposition des Lenkgestänges und fertig! Verwendet man die Baukastenlenkung muss man an den äusseren Kugelköpfen einige mm Beilagscheiben unterlegen bis die Lenkstangen idealerweise waagerecht liegen sonst erhält man "Bumpsteering"...die Originalkugelpfannen sollten etwas nachgearbeitet werden das im Neuzustand die Gewindestangen sehr schwer gehen und die Pfannen/Kugeln nahezu Null Spiel besitzen (hört sich gut an - ergibt aber meist ein allzu nervöses Geradeausfahrverhalten)....


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BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 22:47 
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Hier nochmal die neue Lenkservoposition - über zusätzliche Teile kann die Vorderachse übrigends in der Länge der oberen Querlenker als auch in der Höhe des Rollcenters (innen am Aluteil) verändert werden...die Vorderachse funktioniert aber auch im Originalzustand durchaus zufriedenstellend (mangels Zeit und Fahrpraxis hab ich bisher noch keine zusätzlichen Teile verbaut)
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BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 22:54 
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deutlich zu sehen der "V2"-Version des hinteren linken Radmitnehmers (exakter Rundlauf, robustere Klemmschraube mit 2mm Kopf)
An der Auflagefläche des Hinterachsaufnahme habe ich beidseitig etwa 2mm heruntergefeilt/-fräsen lassen um im Training auch mit abgefahrenen Hinterreifen die 3mm Bodenfreiheit zu erreichen. Zum Unterlegen nehme ich billige M2,5 Blechbeilagscheiben - im Bereich der Motorhalterung müssen die Scheiben einseitig etwas abgeschliffen werden ("D"-Form" damit die Scheiben nicht gegen den Motor drücken.
Im Schraubenhandel gibt es auch M2,5 Schrauben mit 2mm Inbusskopf in diversen Längen welche sich besser/Feinfühliger festziehen lassen als die "zarten" Originalschräubchen...

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BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 23:04 
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Die gravierendste Änderung ist sicherlich der Umbau auf Asso Lenkhebel/Vorderachsen den ich aus einem Ami-Forum habe...eine Winteraison haben die Originalplastelenkhebel zwar problemlos (ohne Bruch) überstanden - deren KingPin "Bohrung" leierte aber deutlich merkbar aus wodurch sowieso ein Austausch nötig geworden wäre. Die Assoteile bauen etwas massiver (mehr Material im KingPin Bereich) und waren (weil aus einem AssoR5 herausgebaut) auch noch mit einer "Schraubachse" ausgestattet wodurch das nervige C-Klips Gefummel wegfiel ;)
Nachteile der Assoteile: man benötigt andere "Shimmscheiben" auf dem Kingpin (die Position der Shimmscheiben auf meinem Bild ist nur ein Beispiel und muss noch getestet werden - man braucht nun 2x 2mm, 1x 0,5mm + 2 dieser flachen "Blech"Scheiben dann liegt die Feder gerade so an...) - die Amis feilen die Lenkblöcke an der Unterseite sogar noch etwas ab (ca. 1mm) um ultrakleine Vorderräder verwenden zu können...

Apropo Bodenfreiheit - von TOP gibts ein 3er Set Unterlegkeile (dem Baukasten liegt nur ein Pärchen Platten bei - passt für kleine Reifendurchmesser). Eigenbauten aus 1mm Glasfaserplatten tuts aber genauso...

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BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 23:09 
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letzter Punkt für heute: der Vorderachsrammer!
Schütz wegen der nach unten stehenden Plastkante das Chassis absolut 100% gegen Absplittern (gerade bei fiesen hochgebogenen Deckeln) - steht im Originalzustand aber auch knapp 1mm über...für Hobbyracer sicherlich kein Problem - "Experten" schneiden die überstehende Lippe einfach vorsichtig mit einem scharfen Skalpell zurecht (einfach die Klinge auf dem Chassis "anlehnen" und mit Bedacht durchziehen)...

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BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 23:14 
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Ein paar Kleinigkeiten hab ich sicherlich noch vergessen und werde ich bei Gelegenheit nachtragen - Im Groben funktioniert der Rebell12 aber ganz gut aus dem Baukasten heraus - sollte der linke Radmitnehmer tatsächlich unrund laufen passt auch ein Konkurrenzteil (Asso,...) Ansonsten den Hauptdämpfer zunächst einfach mit 40er Öl und die seitlichen Tubes mit ein paar Tropfen Corally Sirup "rot" füllen - auf einigermassen griffigen Strecken sollte der Rebel12 damit aus der Schachtel heraus recht moderat um den Kurs zu steuern sein...

Grüße,

Robert


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BeitragVerfasst: Do 3. Okt 2013, 23:30 
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Beiträge: 154
Wohnort: bodensee
aber hallo --das nen ich jetzt mal infos ---Daumen hoch---
Echt cool laut deinem text also für einen hobby fahrer ausreichend für den preis

_________________
http://www.youtube.com/user/MrRacePoint?feature=mhee


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BeitragVerfasst: Fr 4. Okt 2013, 10:34 
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Hallo!

WOW!!!! Respekt für die Arbeit die Du Dir hier gemacht hast und so viel so genau beschrieben hast!!! Dank danke danke!

Also ich habe meinen Rebel12 jetzt seit 2 Tagen. Ist schon fertig gebaut und wartet auf den ersten Einsatz. Alles ist noch im Baukasten Trimm, allerdings hatte ich schon einige Sachen beim Zusammenbau die mich gestört haben, wie zum Beispiel die Klipse der Vorderräder. Ich habe ein wenig recherchiert und im Netz von TOP Racing neue Achsen gefunden
http://www.t2shop.de/epages/61746328.sf ... -PO-RCH006

Desweiteren frage ich mich, wie lange die Plastik "Eier" für die Hinterachse halten. Habe dazu allerdings auch schon eine Alternative von TOP gefunden. http://www.t2shop.de/epages/61746328.sf ... O-RCH004RD

Falls ich es schaffen sollte mit den Bildern, werde ich mal eines hochladen. Finde es ist nur recht wenig Platz auf dem Chassi um die Elektronik unter zu bringen. Für ein paar Tips wäe ich dankbar.

Gruß Daniel


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